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Regeneration

Veröffentlicht am 23.02.2017

Das Leberblümchen trägt seinen Namen auf Grund der dreilappigen Gestalt der Blätter. Die menschliche Lebr ist ebenfalls dreilappig aufgebaut.Das Leberblümchen trägt seinen Namen auf Grund der dreilappigen Gestalt der Blätter. Die menschliche Lebr ist ebenfalls dreilappig aufgebaut.Nach der langwierigen und auch sehr hartnäckigen Erkältungswelle fühlen sich viele nach wie vor schlapp und ermüdet. Mit den nun zunehmenden Temperaturen und der vermehrten Sonneneinstrahlung wächst der Wunsch nach Regeneration. Welche Dinge sind förderlich für eine vollständige Genesung?

Die Infekte dieses Winters haben zu starker Erschöpfung, wiederkehrenden Beschwerden in den Bronchien und im Nasen-Rachenraum geführt, die damit auch die Stimme in Mitleidenschaft gezogen haben.  Der körperlichen Erschöpfung kann man vor allem Rhythmus und Struktur entgegensetzen. Es ist wichtig, den „Couch-potato-Modus“ zu verlassen und anzufangen, sich den Tag zu strukturieren und Dinge zu wiederholen. Dazu gehört, sich zu bestimmten Tageszeiten wiederkehrend eine Mahlzeit zuzubereiten, auch wenn es anfangs nur kleine Portionen sind. Dies gilt auch und gerade bei Appetitlosigkeit. Ende Februar kann man den Anteil an Südfrüchten in der Kost erhöhen. Diese wirken abkühlend auf den Körper und dies wird jetzt bei uns durch die zunehmende Sonneneinstrahlung kompensiert. Eine sehr schöne Salatempfehlung für diese Jahreszeit besteht aus einer kleinen Zwiebel - in Würfel geschnitten und sofort mit Zucker bestreut. Darauf kommen Würfel einer Grapefruit und Scheibchen einer Banane. Alles wird gut durchmischt. Zum Schluss gibt man frischen Feldsalat in der gewünschten Menge hinzu. Das Dressing ergibt sich von selbst aus der Zucker-Zwiebel-Grapefruitsaft-Mischung.

Momentan ist es nicht förderlich, nur kalte Getränke zu sich zu nehmen. Um aus einer Erschöpfung heraus zu finden, ist es erforderlich, dem Körper Wärme zuzuführen. Hierzu eignen sich besonders gut Tees. Holunder- und Hibiskusblüten haben zugleich einen positiven Effekt auf die Atemwege. Es gibt in Apotheken, Reformhäusern und Supermärkten vielfältige Teemischungen. Man kann sich einen Tee heraussuchen, der diese Blüten und auch Himbeer-, Erdbeer- oder Brombeerblätter enthält. Diese werden gerne in Frühjahrstees zur Entschlackung verwendet.

Schlaf vor Mitternacht gilt als besonders regenerativ. Es ist also ratsam, über einen längeren Zeitraum regelmäßig vor Mitternacht schlafen zu gehen. Der „Fernsehschlaf“ gehört leider nicht zu den regenerierenden Schlafmethoden. Es ist erforscht worden, dass wir durch das Fernseh schauen schnell ermüden und dann nicht in den erholsamen Tiefschlaf verfallen. In der Regenerationsphase ist es deutlich besser, ohne laufenden Fernseher zu schlafen. Sollte man durch dieses frühe zu Bett gehen nachts aufwachen, bitte als erstes darauf achten, dass man nicht noch zusätzlich Mittagsschlaf hält.

Das nicht-Durchschlafen kann auch an das Bewegungsausmaß des Tages gekoppelt sein. Gerade nach erschöpfenden Erkrankungen kann der innere Antrieb für Bewegung fehlen. Mit einem täglichen 15-30minütigem Spaziergang kann man anfangen. Für viele unter uns gibt es inzwischen Tage, an denen sich das Bewegungsausmaß auf die Wege zwischen Haus – Parkplatz – Arbeitsstelle – Parkplatz - Einkauf und zurück beschränkt.

Bei Erschöpfung ist es also wichtig, regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, warme Tees trinken, schlafen insbesondere vor Mitternacht und sich regelmäßig zu bewegen mit einer Steigerung des Bewegungsausmaßes. Ich wünsche uns allen eine erholsame Frühjahrszeit, damit wir den Sommer wieder wie gewohnt genießen können.

 

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