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Körpersprache

 

Die Leistungsbereitschaft unseres Körpers wird heute vorrangig optisch beurteilt, Jugendlichkeit und Sportlichkeit stehen im Vordergrund. Unser Leistungsvermögen präsentieren wir jedoch auf vielfältigere Art und Weise – wir zeigen Haltung, haben eine klare Stimme und einen wachen Blick. Diese Faktoren der Präsenz sind nicht zwingend an die Begriffe Jugend und Sport gebunden, sondern können in allen Altersklassen und Lebenslagen zum Tragen kommen.

Körperlot und -symmetrie stellen elementare Faktoren in der Körperarbeit dar. Der Gleichgewichtssinn, unser Sehen und die Ausrichtung auf den Horizont, unsere Stimme und die Fortbewegung laufen optimal in einem lotgerechten und symmetrischen Körper. Bei Störungen, Missempfindungen und funktionalen Einschränkungen gilt es Ursache und Wirkung in die richtige Kausalität zu setzen. Wir können lernen, unsere Selbstwahrnehmung zu erhöhen bis hin zu einer effektiven Selbstreflexion. Damit ist es für uns möglich, den Rückfall in Störungsmuster zu erkennen und Selbstkorrekturen einzuleiten. Diese Fähigkeit ist durchaus bis ins hohe Alter anwendbar und kann entscheidende Zuwächse in der Lebensqualität bringen. Auch kann ich aus langjähriger Erfahrung heraus anmerken, dass unser Körper seine Trainingsfähigkeit weit über das Berufsleben hinaus beibehalten kann. Voraussetzung hierfür ist aktive Mitwirkung und Regelmäßigkeit der Übungseinheiten. Zuvor ist es jedoch notwendig, dem Körper seine „Abweichungen“ aufzuzeigen, und einen Lerneffekt auszulösen, der wieder zur Körpermitte und Funktionalität hinführt.

Abweichungen von einer optimalen Funktionsweise können durch Stress ausgelöst werden. Eine der größten Herausforderungen in der heutigen Zeit besteht darin, den Zustand eines erfüllenden Work-Life-Flows herzustellen. Damit ist nicht eine Verlagerung des Stresses aus dem Alltag oder Berufsleben in den Freizeitbereich gemeint. Es geht vielmehr darum, die Regenerationsfähigkeit des Körpers nicht zu erschöpfen. Niemand kann sich dauerhaft von jeglichem Stress fernhalten, aber man kann die Art und Weise bestimmen, wie man Stress bewältigt und welche Widerstandskraft der Körper diesem entgegensetzen kann. Stress schlägt sich im Körper in einem erhöhten Spannungstonus der Muskulatur nieder; Regeneration lässt diese Anspannung sinken. Ziel ist es, diese Spannungsmuster aufzuspüren und erkenntlich zu machen. Ist diese Dysfunktionalität dann wirklich ins Bewusstsein eingedrungen, kann man eigenständig durch die Gestaltung der Regenerationsphasen die Körperwahrnehmung, -haltung und Ausdruckskraft verbessern.

 

 

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