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Kräftig wie Popeye dank Spinat

Veröffentlicht am 26.06.2019

Eine Studie der Freien Universität Berlin sorgt derzeit für Schlagzeilen: Popeye ist wirklich durch den Verzehr von Spinat so stark geworden.

Was steckt dahinter?

Die Studienleiterin Frau Prof. Maria Parr hat sich mit der Empfehlung, Ecdysteron auf die Dopingliste zu setzen, an die WADA (World-Anti-Doping Agency) gewandt. Durch eine Studie konnte nachgewiesen werden, dass ein überraschend starker Muskelzuwachs durch die Einnahme von Ecdysteron in Verbindung mit Training erzeugt werden kann. Dieses Steroidhormon nimmt der Mensch durch den Verzehr von Pflanzen wie z.B. Spinat auf. Auslöser der Studie waren Hinweise auf Einnahme dieser Substanz durch Sportler sowie das vermehrte Angebot von Ecdysteron als Nahrungsergänzungsmittel, die bevorzugt die sportliche Leistung steigern sollen. Ecdysteron zeigt anabole Effekte, d.h. die Stoffwechsellage wird so verändert, dass der Muskelaufbau sowie der Fettabbau gesteigert werden. Diskutiert wird auch ein Eingriff in den Kohlenhydratstoffwechsel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Zusammensetzung der Nahrung gemäß folgendem Schema: 55% Kohlenhydrate, 30% Fett und 15% Proteine. Anabol wirkende Substanzen setzen in der Veränderung dieser Nahrungszusammenstellung an und erzeugen dadurch Nebenwirkungen: Frauen können vermännlichen und Männer entwickeln bevorzugt Probleme im Bewegungsapparat im Bereich Gelenke, Sehnen und Bänder. Bereits 2016 stellte Christian Riedel auf der Plattform trainingsworld.com dar, dass laut einer US-Studie der tägliche Verzehr von einem Kilogramm Spinat notwendig wäre, um ein relevantes Muskelwachstum zu zeigen. Somit gilt: Spinat kann weiterhin verzehrt werden; die hochdosierte Einnahme von isolierten natürlichen Substanzen kann durchaus Nebenwirkungen zeigen.

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